Die Messestadt Hannover

Hannover ist das Zuhause für das größte Messegelände der Welt. Die „Deutsche Messe“ besteht aus 27 Hallen und 7 Pavillons. Das Freigelände hat eine Fläche von 58.000 Quadratmetern und die Hallenfläche überspannt gigantische 466.100 Quadratmeter. Die Kernfläche des Messegeländes in Hannover beträgt 131 Hektar.Neben der markanten Architektur der Hallen und Pavillons ist der Convention Center mit seinen gläsernen Gängetradeshow-fairn und den vielen Grünzonen bei Veranstaltern in ganz Norddeutschland beliebt. Im Convention Center befinden sich 35 Säle und Räume, die mit den neuesten technischen Möglichkeiten versehen sind.

Das Messegelände in Hannover war im zweiten Weltkrieg eine Flugzeugwerft, wurde aber umgehend nach Kriegsende als Messegelände umfunktioniert. Im Jahr 1970 wurde mit der Halle 1 die damals größte Messehalle der Welt eröffnet. Interessanterweise gehörte die Hannover-Messe damals gar nicht zu Hannover, sondern zur Nachbarstadt Laatzen. Erst 1974 wurden umliegende Gemeinden und auch das Gelände der Messe von der Landeshauptstadt eingemeindet.

Die Industriemesse findet in Hannover seit 1947 statt. Eigentlich war für diese Messe Leipzig als Standort vorgesehen. Da Leipzig zu diesem Zeitpunkt jedoch zur sowjetischer Besatzerzone gehörte konnte dieser Plan nicht realisiert werden.

1986 war ein weiterer Meilenstein für die Messestadt Hannover. Die CeBIT wurde zum ersten Mal aus der Industriemesse ausgegliedert und wurde in den nächsten Jahren zu einem Riesenerfolg. Halle 1 wurde schnell zu klein und weitere Hallen wurden genutzt. Zu den Hochzeiten der Messe fand die CeBIT in 27 Hallen statt in denen Aussteller aus über 60 Ländern ihre Produkte fast einer Million Besuchern präsentierten.

In den 1990ern wurde, nachdem Hannover den Zuschlag für die Weltausstellung erhalten hatte, das Gelände erweitert und neu strukturiert.

Sein heutiges Aussehen hat das Messegelände seit der Weltausstellung, welche im Jahr 2000 im Hannover stattfand, allerdings in Punkto Publikum weit hinter den Erwartungen zurückblieb. Noch heute stehen einige der damaligen Pavillons auf dem Gelände und rotten vor sich hin.

Die Anreise zum Messegelände ist denkbar einfach. Neben verschiedenen Zubringerstraßen besitzt die Messe über ihren eigenen Bahnhof.

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